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 netsettings csgo 
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Registriert: Mi 27. Feb 2008, 17:34
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Zusammen mit dem Start von Counter-Strike: Global Offensive möchte ich euch nützliche Tipps zu den Netsettings bereitstellen. Ich habe mich dazu mit einigen deutschen CS:S-Profispielern unterhalten, einige Configs von internationalen Topteams durchforstet und meine Erfahrungen aus der Beta einfließen lassen. Die Settings sind optimiert für eine DSL/VDSL-Leitung und einen 128er-Tickrate-Server, der zukünftig bei allen Wettbewerben den Standard darstellen wird.

Grundsätzlich sei gesagt, dass der Netcode von Counter-Strike: Global Offensive nicht mehr so leitungsabhängig funktioniert, wie der von Counter-Strike 1.6. Das Spiel sollte sich also mit den nachfolgenden Netsettings an jedem Standort in etwa gleich anfühlen.

Um die Netsettings einzubinden und zukünftig alle Custombefehle übersichtlich in einer Datei zu haben, erstellen wir einfach eine “valve.rc” (sofern noch nicht vorhanden). Öffnet zunächst ein neues Textdokument und übernehmt folgende Werte :

// NETSETTINGS
rate "80000"
cl_cmdrate "128"
cl_updaterate "128"
cl_interp "0"
cl_interp_ratio "1"

Speichert das Textdokument als “valve.rc” in den cfg-Ordner eures Global Offensive-Verzeichnisses, wo sich bereits alle anderen Configdateien befinden. Die “valve.rc” wird beim Spielstart immer automatisch geladen. Sobald ihr auf einem Server seid, könnt ihr zusätzlich noch über die Konsole mit dem Befehl “net_graph 1” eure Werte kontrollieren. Insbesondere der “lerp”-Wert sollte nun nicht mehr 100ms, sondern nur noch ca. 7-15ms betragen (hängt vom Server ab). Solltet ihr den Netgraph dauerhaft nutzen wollen, empfiehlt es sich diesen zu verkleinern. Ihr könnt dazu einfach folgende Befehle in die “valve.rc” aufnehmen:

// NETGRAPH
net_graph “1″
net_graphproportionalfont “0″

Am Ende der “valve.rc” muss immer der Befehl “stuffcmds” stehen!


FAQ

Ich sehe immer wieder Profispieler mit 102er Updaterates – was ist nun richtig?
Die 102er Updaterates einiger Spieler stammen wohl noch aus CS:S-Zeiten. Jedenfalls gibt es keine schlüssige Begründung, warum man in CS:GO ausgerechnet mit 102er Rates spielen sollte. Diese Leute haben einfach ihre alte Config übernommen und den neuen 128er-Standard ignoriert. Die 128er-Rates sind definitiv die beste Lösung für die neue 128er Tickrate bei allen gängigen Serveranbietern. Die offiziellen Valve-Server laufen jedoch alle noch mit der 64er-Tickrate. Ich vermute mal, dass dieser Schritt in erster Linie aus Performancegründen gemacht wurde, da dort mehr Server pro Root aufgesetzt sind und die Performance entsprechend geteilt werden muss (Die Server-FPS sollten mindestens so hoch sein wie die Tickrate). Valve schreibt in ihren eigenen Dokumentationen über den Netcode, dass eine höhere Tickrate die CPU-Auslastung ca. um das 1,5-fache steigert. Die 128er Tickrate für die ganzen Valve-Publics würde also wohl den Rahmen sprengen, da insgesamt weniger Server pro Root konstant laufen würden. Daher hat man sich dazu entschlossen, die etwas ungenauere 64er-Tickrate zu verwenden, um letztlich die gut gefüllten Server etwas zu entlasten. Die 128er Tickrate empfiehlt sich eigtl. eher für LAN-Server, aber aufgrund der guten Hardware und Anbindung kann diese auch für kompetitiv ausgerichtete Internetserver verwendet werden. Wie weiter oben erwähnt, verwendet jeder größere Serverhoster die 128er Tickrate. Ihr solltet zum Spielen auf Publicservern mit 64er Tickrates eure Netsettings natürlich anpassen – ich gebe hier nämlich ausschließlich Tipps für kompetitive Zwecke. Bei der “rate” wird derzeit noch experimentiert, da bei vielen Hostern “sv_maxrate 0″ läuft und theoretisch auch eine höhere “rate” möglich ist. Im Schnitt kommen aber zur Zeit zwischen 20-30Kb/s an Daten rein, auf einem gut besuchten Deathmatch-Server sogar 25-40Kb/s. Zusammengefasst wird die Defaultrate von “80000″ (ca. 78KB/s) aber niemals voll ausgereizt. Gute DSL- und VDSL-Leitungen können also ruhig mit dem Wert “80000″ spielen – eine höhere Rate schadet nicht, sondern bietet Reserven nach oben. Ein zu niedriger Wert verursacht dagegen Datenstau (Choke). Ihr könnt diese Informationen eigenständig im Netgraph kontrollieren und damit schlüssig nachvollziehen. Ich werde die Entwicklung des Datenaufkommens in CS:GO weiter verfolgen und diesen Guide aktuell halten, sofern sich noch irgendetwas verändert – solange bleiben die oben genannten Netsettings aber das derzeitige Optimum. Lasst euch generell nicht verrückt machen; der Netcode in CS:GO ist um ein vielfaches besser als in CS 1.6 und funktioniert durch einige Optimierungen weitaus weniger leitungsabhängig.

Ich habe gehört, dass der cl_interp-Wert auf “0.0078125″ eingestellt werden sollte. Was stimmt denn nun?
“cl_interp 0″ bewirkt, dass sich der Wert automatisch berechnet. Ihr könnt ganz einfach auf einen Server connecten und nur “cl_interp” in die Konsole eingeben. Es sollte dann der automatisch berechnete Wert angezeigt werden. In der Regel ist das eine Zahl, die sehr nahe an die angesprochenen “0.0078125″ rankommt.

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Do 24. Jan 2013, 14:33
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